Stärkung des Freiwilligen-/Ehrenamtspasses für Potsdam
In einem Antrag für die Januar-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung beauftragt DIE LINKE den Oberbürgermeister, die Attraktivität des Potsdamer Ehrenamtspasses zu erhöhen. Es soll geprüft werden, ob Inhaber des Brandenburgischen Ehrenamtspasses bei der zwei Mal jährlich stattfindenden Online-Versteigerung von Fundsachen kostenfrei eine Fundsache in einem Vorschaltzeitraum von 7 Werkstagen vor dem offiziellen Start der Online-Versteigerung auswählen können. Der Stadtverordnetenversammlung ist in ihrer Aprilsitzung 2010 über das Prüfergebnis zu berichten.
Dazu erklären die Initiatoren des Antrages, Sascha Krämer, Kreisvorsitzender DIE LINKE. Potsdam und Jana Schulze, sozialpolitische Sprecherin der Stadtfraktion: Ehrenamtliches Engagement ist wichtig für unsere Gesellschaft und muss stärker gefördert werden. Das Thema bürgerschaftliches Engagement muss von der politischen Bühne noch stärker in die öffentliche Diskussion rücken, es muss bei den Menschen größeres Interesse geweckt werden. Ein regelmäßiges, auf breiter Basis debattiertes Berichtswesen reicht da nicht aus. DIE LINKE wird sich weiter für eine bessere Ausgestaltung, Anerkennung und Evaluierung des bürgerschaftlichen Engagements auch im Jahr 2011 einsetzen.
Seit Mai 2010 besteht in Brandenburg die Möglichkeit, über die Potsdamer Beratungs- und Ehrenamtsagenturen den Freiwilligenpass zu erhalten. Wie in einer Regionalzeitung Potsdams am 25.11.2010 nachlesbar, ist den vielen Ehrenamtlichen nicht klar, was ihnen der Pass an Vorteilen bringen soll. Vergünstigungen, wie von der Potsdamer LINKEn seit 2005 gefordert, gibt es bisher mit dem Pass nicht. Die Landeshauptstadt kann mit dem, von der LINKEN, geforderten Angebot helfen, positive Anreize für Ehrenamtler in Potsdam zu setzen.
Jana Schulze und Sascha Krämer
Veröffentlicht von:
DIE LINKE Kreisverband Potsdam
