Fördermittel für mehr sozialen Zusammenhalt
05.10.2009 - Infrastrukturminister Reinhold Dellmann stellt 3,75 Millionen Euro bis 2013 für mehr sozialen Zusammenhalt in 15 Brandenburger Städten zur Verfügung. Ein Wettbewerb um die Verteilung der Gelder startete jetzt unter der Überschrift „Vielfalt und sozialer Zusammenhalt in Brandenburgs Städten".
Reinhold Dellmann: „Stadtentwicklung ist für mich mehr als Mauerwerkssanierung. Wir wollen die soziale Stadt, in der die Menschen gut zusammen leben und die geprägt ist von Toleranz, Vielfalt und aktiver Beteiligung der Menschen. Die neuen Fördermöglichkeiten leisten einen weiteren Beitrag, um Potenziale für eine zukunftsfeste Stadtentwicklung zu erschließen und das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft zu fördern."
Beteiligen am Wettbewerb können sich die 15 Brandenburger Städte, die aus dem EU-Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung" gefördert werden: Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Frankfurt/Oder, Fürstenwalde/Spree, Königs Wusterhausen, Neuruppin, Oranienburg, Potsdam, Prenzlau, Schwedt/Oder, Senftenberg, Spremberg und Wittenberge. Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 1. November 2009 einzureichen.
Ende November wählt eine Jury aus den eingereichten Beiträgen diejenigen aus, die für eine Förderung empfohlen werden. Danach kann ein Antrag auf Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gestellt werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.
Es sollen Projekte entstehen, die die soziale Teilhabe von Menschen aller Altersgruppen und jeder Herkunft in den Wohngebieten verbessern und Ausgrenzung zum Beispiel von Arbeitslosen oder Migranten verhindern. Auch transnationale Aktivitäten, die einen praktischen Beitrag zu gegenseitigem Verständnis und Toleranz sowie zum Abbau von Gleichgültigkeit und Vorurteilen gegenüber Fremden leisten, können gefördert werden.
Der Wettbewerb ist für alle offen, die einen Beitrag zum Erreichen der Wettbewerbsziele leisten wollen, auch Netzwerke und Projektverbünde können sich beteiligen. Der Fördersatz beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Kofinanzierung in Höhe von 25 Prozent ist durch den Zuwendungsempfänger zu erbringen. Dazu können auch Mittel der nationalen Arbeitsförderung eingesetzt werden. Antrags- und Bewilligungsbehörde ist die LASA Brandenburg GmbH.
Veröffentlicht von:
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung
